herrbode.de, zur Startseite
Wissen › CPA und ROAS richtig lesen

CPA und ROAS richtig lesen

Zwei Kennzahlen, die oft falsch gedeutet werden. So bewerten Sie Effizienz, ohne sich von Durchschnitten täuschen zu lassen.

Die Definitionen

Der CPA (Cost per Action) ist der Kostenwert je Conversion: Kosten geteilt durch Conversions. Der ROAS (Return on Ad Spend) setzt den Umsatz ins Verhältnis zu den Werbekosten: Umsatz geteilt durch Kosten. Ein ROAS von 2,0 bedeutet 2 € Umsatz je 1 € Werbung.

Beispiel: 12.774 € Kosten und 132 Conversions ergeben einen CPA von rund 96,77 €. Liegt das Ziel bei 55 €, ist der CPA 76 % zu hoch.

Wann welche Kennzahl?

Typische Fehlinterpretationen

So gehen Sie vor

Werten Sie CPA und ROAS je Line Item, Gerät und Placement aus, nicht nur je Kampagne. Markieren Sie Bereiche mit Kosten ohne Conversion und verschieben Sie Budget auf Einheiten, die zuverlässig unter dem Ziel liegen. Vergleichen Sie erst, wenn genug Conversions vorliegen.

Direkt ausprobieren

Der CPA/ROAS-Check vergleicht Ihre Werte je Kampagne, Line Item und Gerät mit Ihrem Ziel und schätzt, wie viel Budget oberhalb davon ausgegeben wurde.

Passende Vorlage

Häufige Fragen

Wie viele Conversions brauche ich für einen belastbaren CPA?

Eine feste Zahl gibt es nicht. Je weniger Conversions, desto größer die Schwankung. Als Faustregel sollten es pro betrachteter Einheit deutlich mehr als zehn sein.

Ist ein niedriger CPA immer gut?

Nicht automatisch. Ein sehr niedriger CPA kann bedeuten, dass nur die ohnehin kaufbereiten Nutzer erreicht werden. Prüfen Sie auch die Menge der Conversions.

Weiterlesen

Fragen oder Wünsche?

Brauchen Sie eine Auswertung oder ein Tool, das genau zu Ihrem Alltag passt? Schreiben Sie mir.