Viewability: was sie misst und wie Sie sie verbessern
Nicht jede bezahlte Impression wird gesehen. So erkennen Sie schwache Placements und handeln.
Der Standard
Als sichtbar gilt nach dem gängigen Branchenstandard eine Display-Impression, wenn mindestens 50 % der Fläche für mindestens eine Sekunde im Sichtbereich waren. Bei Video sind es 50 % der Fläche für mindestens zwei Sekunden. Viewability wird von Messanbietern erhoben und je Line Item oder Placement ausgewiesen.
Welcher Zielwert passt?
Das hängt von Format und Umfeld ab. Für Display werden oft 60 bis 70 % angestrebt, für Video je nach Platzierung mehr. Setzen Sie Ihren Zielwert gemeinsam mit dem Kunden und vergleichen Sie Placements untereinander.
Hebel für bessere Werte
- Schwache Domains, Apps oder Placements ausschließen.
- Formate wählen, die weiter oben oder im Blickfeld stehen.
- Auf viewability-optimierte Gebote oder Inventarlisten setzen.
- Gebote nach Viewability staffeln statt überall gleich zu bieten.
Der Zielkonflikt
Wer nur hochsichtbares Inventar kauft, verkleinert das Angebot und zahlt höhere Preise. Prüfen Sie deshalb immer Viewability, Reichweite und CPM zusammen. Im DSP-Simulator (Stufe 4) können Sie genau diese Abwägung selbst durchspielen.
Direkt ausprobieren
Der Viewability-Check zeigt Ihnen, welche Line Items und Geräte unter dem Zielwert liegen und wie viel Budget daran hängt.
Passende Vorlage
Häufige Fragen
Gilt Viewability auch für CTV?
Bei CTV wird Viewability meist nicht klassisch gemessen, weil der Spot den ganzen Bildschirm einnimmt. Dort zählen Completion und Umfeldqualität.
Ist hohe Viewability immer besser?
Nicht automatisch. Sie sagt nur, ob eine Anzeige im Sichtbereich war, nicht ob sie gewirkt hat.
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Fragen oder Wünsche?
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